Ausbauarten

Vertikal:

Die vertikale Einbringung von Erdwärmesonden ist im städtischen Raum der Regelfall. Entgegen der verbreiteten Vorstellung hat hierbei die Erwärmung zum Erdinnern nur untergeordneten Anteil am Wärmeentzug. Vielmehr sind in unterschiedlichen Gesteinen unterschiedliche Mengen an latenter Wärme gespeichert, die dem System entzogen werden können. Daraus folgt für unterschiedliche Geologie eine unterschiedliche, notwendige Sondentiefe und –Anzahl. Gerne berechnen wird diese für Ihr gewünschtes Projekt.

Horizontal:

Neben der vertikalen Einbringung und dem Tiefeinbau, ist auch eine horizontale Ausbringung, eine sog. Künetten-Anordnung, möglich. Hierbei werden die Sonden in geringer Tiefe (~2m) in Schlaufen verlegt. Da der Oberboden durch latenten Wärmeeintrag und Sonneneinstrahlung die höchste energetische Ausbeute aufweist, kann eine solche Anordnung bei großer Flächen-Verfügbarkeit eine Option darstellen. Der generelle Nachteil dieser Art der Auslegung ist jedoch, dass die entsprechende Fläche nicht überbaut werden darf! In eng bebautem Stadtgebiet.